Athen fordert 278 Milliarden EuroGabriel nennt Debatte um Reparationen "dumm"
Die griechischen Forderungen nach Wiedergutmachung aus dem Zweiten Weltkrieg reißen nicht ab. Doch die Bundesregierung bleibt bei ihrer Meinung.
"Ich finde es ehrlich gesagt dumm", sagt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel über die Vermischung der Finanzhilfen für Griechenland und Forderungen aus Athen nach deutschen Reparationszahlungen. Beide Dinge hätten nichts miteinander zu tun.
Gabriel schränkt aber ein, dass es eine moralische Verantwortung gebe. "Wir müssen verdammt viel Respekt davor haben, was die Menschen in Griechenland schultern."
Die Bundesregierung sieht Reparationsfragen durch den 2+4-Vertrag zur Einheit juristisch als erledigt an. Griechenland fordert dagegen 278,7 Milliarden Euro.
Auch unser aktueller Kommentar beschäftigt sich mit den Reparationsforderungen.