Der TagGefrierende Nässe und Schneematsch sorgen für glatte Straßen
Der Tag startet verbreitet mit leichtem Frost oder Bodenfrost und damit kann es zum Teil sehr glatt sein. Einerseits durch gefrierende Nässe oder Schneematsch, andererseits durch Reif. Zudem sind vor allem im Osten anfangs noch ein paar Schnee- oder Schneeregenschauer unterwegs.
Im Tagesverlauf zieht dann von Frankreich und Belgien Tief "Bianca" heran. Damit setzt vor allem in der Mitte und im Süden mitunter kräftiger Schneefall ein. Das gilt insbesondere für die etwas höheren Lagen und die Berge. Hier sind gerne mal um die 10 bis an die 30 Zentimeter Neuschnee drin. Die größten Neuschneemengen sind von der Eifel und dem Hunsrück über das Sauerland und das Hessische Bergland über Nordbayern bis hin zum Thüringer Wald sowie in Richtung Schwarzwald zu erwarten. Gleichzeitig zieht ein Sturmfeld über den Süden hinweg, das vorübergehend etwas mildere Luft einbezieht und damit dort die Schneefallgrenze zwischenzeitlich ansteigen lässt. Das gilt besonders im Südwesten, wo Sie in den tieferen Lagen mit Spitzenböen von 70 bis 110 km/h rechnen müssen. Auf den Bergen werden es zwischen 110 und 140 km/h.
Die Temperaturen zeigen sich im Flachland nach wie vor nasskalt und im Bergland winterlich mit Werten zwischen 0 Grad in der Eifel und 8 Grad am Oberrhein.
Die weiteren Aussichten: Nach einer teilweise glatten Nacht und letzten Schneeschauern im Osten geht es morgen erst einmal freundlicher und ruhiger bei 1 bis 9 Grad weiter. Am Samstag folgt aber schon das nächste Tief mit Regen, einem teilweise stürmischen Wind und deutlich milderer Luft bei 7 bis 15 Grad. Der Sonntag wird dann erneut etwas kühler bei 6 bis 12 Grad und zeitweiligem Sonnenschein im Süden und Osten, während es in der Nordwesthälfte wechselhafter weitergeht. Ihr Björn Alexander
