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Der Tag Gericht: Hunde dürfen trotz Lockdowns zum Friseur

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Schneiden, Waschen, Föhnen - zumindest Hunde könnten schon bald wieder in den Genuss eines Verwöhnprogramms beim Friseur kommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In den Corona-Verordnungen gibt es offenbar ein kleines "Schlupfloch" für Friseurbesuche. Doch bevor Sie jetzt in Jubel ausbrechen und die Bürsten und Haargummis freudig wieder abbestellen, gibt es noch ein Detail zu beachten: Der Kunde muss vier Beine haben. Laut einem Gerichtsbeschluss dürfen Hunde auch während des Corona-Lockdowns weiter im Hundesalon frisiert werden. Zu dem Schluss kommt das Verwaltungsgericht Münster und erklärt, dass das aktuell geltende Verbot von Friseurdienstleistungen nur entsprechende Dienstleistungen an Menschen umfasse, wie etwa Besuche beim Friseur oder im Tattoostudio. Ab hier wird es juristisch: Nach der Corona-Schutzverordnung muss der Mindestabstand zum Kunden gewahrt bleiben und das ist nicht der Hund, sondern sein Herrchen oder Frauchen. Mit seinem nicht rechtskräftigen Beschluss gab das Gericht damit dem Eilantrag einer Hundefriseurin aus Emsdetten statt. Bei einem Besuch im Hundesalon kann eine Übergabe des Hundes genauso erfolgen wie bei einem kaputten Fahrrad in einer Werkstatt, befand das Gericht. Frisieren und Krallenschneiden des geliebten Vierbeiners könnte also schon bald wieder möglich sein.

Verzweifelte Pudelbesitzer haben Grund zur Hoffnung, aber uns wachsen weiter ungebändigt Haare und Nägel. Dazu die nicht ganz ernst gemeinte Frage:

Quelle: ntv.de