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Der TagGewaltige Flammen, Tränen, Millionenschaden: Feuerwehr muss eigene Wache löschen

16.10.2024, 19:48 Uhr

Bilder zeigen, wie erschöpfte Feuerwehrleute vor den verkohlten Resten von Einsatzfahrzeugen und Fahrzeughalle sitzen - nach dem verheerenden Brand einer Feuerwache im mittelhessischen Stadtallendorf mit zweistelligem Millionenschaden herrscht Fassungslosigkeit unter den Kameradinnen und Kameraden. Dass große Teile ihres erst im Januar eröffneten Feuerwehrstützpunktes ein Raub der Flammen wurden, sorge für Schmerz und große emotionale Betroffenheit, sagte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. Es sei das Schlimmste, was einem Feuerwehrmann passieren könne, wenn die eigene Wache brenne.

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Trauernde Feuerwehrleute. (Foto: picture alliance/dpa)

Mit Tränen in den Augen habe das einer der Brandbekämpfer treffend in Worte gefasst: "Wir mussten doch quasi unser Zuhause löschen" - das zeige die tiefe Verbundenheit der Ehrenamtler zu ihrem Feuerwehrhaus, sagte Schäfer. Gegen 4.40 Uhr hatten Nachbarn das Feuer gemeldet, das nach Schätzungen von Schäfer einen Schaden von 20 bis 24 Millionen Euro angerichtet haben dürfte. Eiligst holten die Feuerwehrleute daraufhin ihre Schutzkleidung aus einem noch zugänglichen Gebäudeteil und nahmen die Brandbekämpfung auf. Zeitweise seien die Flammen 10 bis 15 Meter hoch aus dem Dach der Gerätehalle geschlagen. Ein knappes Dutzend Feuerwehrautos verbrannte darin. Verletzt wurde nach den Worten Schäfers zum Glück niemand.

Quelle: ntv.de