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Der TagGlasklar: Ein "Schätzchen" wird 80 - "mit Bürste und kaltem Wasser, bis es wehtut"

29.02.2024, 08:39 Uhr

Ob sie mit diesem Buchtitel ihren Spitznamen noch geändert bekommt, ist ungewiss: "Ein Schätzchen war ich nie", nennt Uschi Glas ihre Biografie, die sie zu ihrem 80. Geburtstag am Samstag veröffentlicht. Doch das "Schätzchen der Nation" wird wohl bis zum Lebensende ihr Ruf bleiben, obwohl der Spitzname der Breite des schauspielerischen Schaffens von Glas und ihrem Charakter wohl nie gerecht wurde.

Wie taff Glas im echten Leben ist, zeigt als kleine Episode ihr tägliches Duschritual, das sie gerade in der "Süddeutschen Zeitung" preisgab: Mit einer Bürste, die nicht zu weich sein dürfe, reibe sie sich jeden Tag ab - "bis es anfängt, wehzutun - und anschließend zwei Minuten kaltes Duschen, eiskalt".

Glas kam am 2. März 1944 im niederbayerischen Landau als jüngstes von vier Kindern zur Welt. Die Kindheit beschreibt sie im Nachgang als nicht unglücklich, aber fordernd. Der Traum, vom Land in die Großstadt München zu ziehen, kam beim strengen Vater gar nicht gut an. Doch Glas setzte sich durch. Per Zufall fiel sie auf einer Party einem Filmproduzenten auf, der ihr eine Nebenrolle in dem Edgar-Wallace-Krimi "Der unheimliche Mönch" verschaffte. Was danach kam, ist bekannt - und genauer nachzulesen am Samstag, wenn das Schätzchen dann ihren Geburtstag feiert.

Quelle: ntv.de