Der TagGlenn Close als beste und schlechteste Schauspielerin nominiert

Seit die Nominierungen der diesjährigen Oscars offiziell verkündet worden sind, steht fest, dass Glenn Close in einem elitären Klub gelandet ist. Sie ist die überhaupt erst dritte Person der Filmgeschichte, die für dieselbe Rolle sowohl für einen Goldjungen als beste und für eine Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin nominiert wurde.
An ihrer Performance als kauzige Großmutter in Ron Howards Netflix-Film "Hillbilly Elegy" scheiden sich massiv die Geister. Die einen sahen darin den Grund, Close für ihren nunmehr achten Oscar zu nominieren - bislang konnte sie noch kein einziges Mal gewinnen. Die Gegenseite will sie dafür hingegen lieber mit der Anti-Auszeichnung "ehren".
James Coco schrieb 1982 als erster Schauspieler für seine Rolle in "Only When I Laugh" Geschichte, als er für ein und dieselbe Rolle eine Oscar- und Himbeer-Nominierung erhielt. Zwei Jahre später gelang auch Schauspielerin Amy Irving mit "Yentl" dieses Kunststück. Coco und Irving konnten am Ende aber keinen einzigen der Preise einheimsen.