Der TagGriechen horten Bargeld, Banken "verbluten"
Die Griechen heben angesichts der schweren Finanzkrise des Landes immer mehr Geld von ihren Konten ab. Die Einlagen sanken nach Angaben von Geldinstituten auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Schuldenkrise.
Wie die konservative Athener Zeitung "Kathimerini" berichtete, horten die Griechen mittlerweile rund 15 Milliarden in Bargeld.
Noch im Dezember erreichte das Volumen der Geldeinlagen der Griechen mehr als 160 Milliarden Euro, bis Ende März schrumpften die Einlagen auf rund 135 Milliarden Euro.
Die umfangreichsten Abhebungen gab es im Januar (12,8 Milliarden Euro) und im Februar (7,6 Milliarden Euro). Im März zogen die Griechen weitere 5,5 Milliarden Euro von ihren Konten ab.
Die griechischen Kreditinstitute sind wegen der starken Mittelabflüsse weiter auf Notkredite von der Zentralbank des pleitebedrohten Landes angewiesen. Die Banken "verbluten", schrieben griechische Medien.