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Der Tag "Haft treibt ihn in tiefe Depression": Julian Assange bekommt Familienbesuch im Hochsicherheitsgefängnis

Stella Moris, Verlobte von Julian Assange, mit den gemeinsamen Söhnen bei einem Besuch im Hochsicherheitsgefängnis. Auf ihrer Maske ist zu lesen "Free Assange".

Stella Moris, Verlobte von Julian Assange, mit den gemeinsamen Söhnen bei einem Besuch im Hochsicherheitsgefängnis. Auf ihrer Maske ist zu lesen "Free Assange".

(Foto: picture alliance / empics)

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat im britischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh zum ersten Mal seit acht Monaten Besuch von seiner Verlobten und seinen beiden kleinen Söhnen erhalten. Die 38-jährige Stella Moris sagte nach dem Besuch, Assanges Situation sei "vollkommen unerträglich und grotesk". "Es kann so nicht weitergehen", sagte Morris. Assange quäle sich, die Haft treibe ihn in eine "tiefe Depression und in Verzweiflung".

  • Der 49-jährige Assange sitzt seit mehr als zwei Jahren in dem Hochsicherheitsgefängnis im Süden Londons.
  • Er war im April 2019 in Großbritannien verhaftet worden, nachdem er sich zuvor sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London verschanzt hatte.
  • Im Januar hatte ein Gericht in London einen Auslieferungsantrag der USA für Assange abgelehnt. Die Richterin begründete ihre Entscheidung mit der psychischen Verfassung des Australiers und den strikten Haftbedingungen, die ihn bei einem Prozess in den USA erwarten würden.

Quelle: ntv.de

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