Der Tag

Der TagHalbe Million Einsiedlerkrebse sterben wegen Plastikmüll

05.12.2019, 13:44 Uhr

Plastikmüll ist hunderttausenden Einsiedlerkrebsen zum Verhängnis geworden. Das berichten Forscher unter anderem von der University of Tasmania und dem Natural History Museum in London. Auf den Kokosinseln im Indischen Ozean sowie auf Insel Henderson im Südost-Pazifik haben sie mehr als eine halbe Million tote Einsiedlerkrebse entdeckt. Sie waren etwa in Plastikgefäßen gefangen und verendet, die an den Strand gespült worden waren. Die Krebse hatten es nicht mehr geschafft, herauszuklettern, wenn die Gefäßöffnung steil nach oben zeigte.

Der britische "Guardian" berichtet, in einem Gefäß hätten die Forscher 526 Krebse gefunden. Anscheinend war es zu einer fatalen Kettenreaktion gekommen. Einsiedlerkrebse könnten es riechen, wenn ein anderer Einsiedlerkrebs gestorben sei und hätten es auf dessen Muschelhäuschen abgesehen, erklärt Dr. Alex Bond vom Natural History Museum in der Zeitung.