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Der Tag"Hartz-IV-Mafia" aus Osteuropa zockt Arbeitsagenturen ab

20.03.2018, 11:06 Uhr
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(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr wegen falscher Angaben oder verspäteter Meldungen zu Hartz IV fast 150.000 Verfahren eingeleitet. Insgesamt wurde eine Schadenssumme von 54 Millionen Euro zurückgefordert, wie ein BA-Sprecher in Nürnberg sagte. Außerdem wurden der BA zufolge wegen Leistungsmissbrauchs beim Bezug von Hartz IV Verwarnungs- und Bußgelder in Höhe von drei Millionen Euro eingetrieben.

Besorgt ist die BA einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge wegen des bandenmäßigen Hartz-IV-Betrugs. Sie würden gezielt Menschen aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien und Rumänien anlocken, die hier scheinbar arbeiten, um dann zu Unrecht Arbeitslosengeld-II-Leistungen zu kassieren. Schwerpunkte der "Hartz-IV-Mafia" sind demnach Berlin, Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Duisburg, Bremerhaven, Pinneberg und Neumünster.