Der Tag

Der Tag Hat Mission Lifeline zur Scheinehe aufgerufen?

Vor fünf Tagen schreibt die aktive private Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline in einem Tweet: "Vielleicht verliebt Ihr Euch zufällig in einen Menschen, der*die hier noch kein Bleiberecht hat. Könnte passieren, oder? Bleibt offen!" Daraufhin hatte es zahlreiche Kommentare gegeben, in denen die Lifeline-Mitstreiter unter anderem als "übles Schlepperpack" und "Verbrecher" beschimpft und teils indirekt mit dem Tod bedroht wurden. Außerdem wurden Vorwürfe laut, in dem Tweet wurde für Scheinehen mit Flüchtlingen geworben.

Dabei handle es sich um "unwahre und herzlose Berichterstattung von reichweitenstarken Medien in Deutschland und Österreich", wehrt sich Mission Lifeline. In dem Tweet sei von "Liebe" gesprochen worden, nicht von Heirat. Ziel sei es gewesen, zum Holocaustgedenktag darauf hinzuweisen, dass es bei der Seenotrettung um Leben und Gefühle gehe. Die Organisation beauftragte nach eigenen Angaben nun in diesem Zusammenhang einen Anwalt, wegen falscher Tatsachenbehauptungen gegen die "Bild"-Zeitung vorzugehen.

Quelle: ntv.de