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Der TagHenry Maske plagt "unwohles Gefühl" wegen Wiedervereinigung

20.11.2019, 12:05 Uhr
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Dank der Wende wurde Maske 1990 Profi; drei Jahr später erboxte er sich den ersten Weltmeistertitel. (Foto: dpa)

Wenn Henry Maske an die deutsche Wiedervereinigung denkt, überkommt den ehemaligen Box-Weltmeister heute ein regelrecht schlechtes Gewissen: "Wenn ich daran denke, dass ich mich definitiv zu den Gewinnern der Einheit zählen kann, bekomme ich aber schon mal ein richtig unwohles Gefühl", sagte der 55-Jährige in einem Interview mit der "Sport Bild".

Es habe viele Menschen gegeben, die aktiv und friedlich für den Fall der Berliner Mauer gesorgt hätten, sagt der Ex-Champ im Halbschwergewicht. Er selbst habe nie zu den Aktiven gehört: "Ich war einer von der Mehrheit, die inaktiv war. Die zuschaute und froh darüber war, dass es umgesetzt wurde."