Der TagHöhlen-Tourguide muss womöglich Rettung bezahlen
Es sieht nicht gut aus für den Höhlenführer aus Grabenstetten. Nach der Rettungsaktion aus der Falkensteiner Höhle herrscht Unverständnis über den Höhlengang der beiden Männer. Vor allem der Touristenguide wird heftig kritisiert. Die Aktion sei angesichts der Wettervorhersage leichtsinnig und unprofessionell gewesen, sagte der Einsatzleiter der Rettungsaktion, wie der SWR berichtet. Jetzt droht dem Guide womöglich auch noch die Entziehung seiner Lizenz und eine dicke Rechnung zwischen 15.000 und 20.000 Euro, so Grabenstettens Bürgermeister Roland Deh.
Der Höhlenführer hatte zwar sowohl eine Genehmigung für die Begehung als auch eine Versicherung über eine mögliche Rettungsaktion abgeschlossen - ob die Versicherung für die Rettung in diesem Fall aufkommt, ist fraglich.