Der TagHungerstreikende Klimaaktivisten drohen mit Flüssigkeitsverweigerung
Seit Ende August zeltet eine Gruppe von Klimaaktivisten vor dem Reichstag - im Hungerstreik. Sie sehen sich als die letzte Generation, die noch etwas gegen den Klimawandel tun kann und fordern ein Gespräch mit den drei Kanzlerkandidaten. Weil die drei Kandidaten und Kandidatinnen noch kein Gespräch angeboten haben, droht ein Teil der Gruppe mit der Verweigerung der Flüssigkeitsaufnahme.
Sollten die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen bis zum Donnerstagabend nicht der Forderung der Gruppe nach einem öffentlichen Gespräch nachkommen, würden einige der Streikenden zusätzlich zu ihrem Hungerstreik die Aufnahme von Flüssigkeit verweigern, teilte die Gruppe am Montag mit.
Ein anderer Teil der Hungerstreikenden will jedoch nicht "in den trockenen Hungerstreik" gehen. Es lohne sich nicht, "den Kanzlerkandidat*innen noch mehr unseres wertvollen Lebens und unserer Gesundheit zu opfern, um sie diesen Test doch noch bestehen zu lassen", teilte dieser Teil der Klimaaktivisten mit. Sie wollten sich stattdessen in der Gesellschaft an anderer Stelle "als lebende, politische und gestaltende Individuen" einbringen.