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Der TagHurrikan "Beryl" fordert im Süden der USA weitere Todesopfer

09.07.2024, 07:07 Uhr

Hurrikan "Beryl" hat bereits mehr als ein Dutzend Menschen das Leben gekostet. So auch zuletzt im Süden der USA, wo der Wirbelsturm gestern mit 130 Kilometern pro Stunde auf die Küste getroffen ist. Die Zahl der Toten ist im Süden der USA auf fünf gestiegen. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, nachdem ein Blitz möglicherweise ein Feuer ausgelöst habe, sagte der Bürgermeister der von orkanartigen Winden und Überschwemmungen heimgesuchten Millionenstadt Houston im Bundesstaat Texas, John Whitmire. Ein Mitarbeiter der Polizei sei zudem auf dem Weg zur Arbeit im Flutwasser gestorben. Zuvor hatte die Zahl der Toten in der Region Houston bei zwei gelegen. Auch im Bundesstaat Louisiana wurde ein Todesopfer verzeichnet. Eine Frau kam nach Angaben der örtlichen Polizei ums Leben, nachdem ein Baum auf ihr Haus fiel.

"Beryl" wird vom Nationalen Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) inzwischen allerdings nicht mehr als Hurrikan, sondern "nur noch" als tropischer Sturm eingestuft. In den vergangenen Tagen hatte der Wirbelsturm im nördlichen Venezuela, auf verschiedenen Karibikinseln sowie der mexikanischen Halbinsel Yucatán schwere Zerstörungen angerichtet. "Beryl" war der erste Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen, der bereits zu Beginn der atlantischen Hurrikan-Saison im Juni die Stärke 4 erreichte. Später steigerte er sich sogar auf die höchste Hurrikan-Kategorie 5, bevor er sich wieder abschwächte.

Quelle: ntv.de