Der TagIS auf Philippinen hält rund 100 Geiseln gefangen

Islamistische Rebellen auf den Philippinen haben nach Regierungsangaben in der umkämpften Stadt Marawi immer noch etwa 100 Geiseln in ihrer Gewalt. Der Militärkommandeur der Region auf der Insel Mindanao, Generalmajor Carlito Gavez, äußerte sich aber zuversichtlich, die Lage bald unter Kontrolle zu bringen.
In Marawi - normalerweise eine Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern - sollen sich noch mehr als 200 Rebellen aufhalten. Fast die gesamte Bevölkerung ist seit Beginn der Kämpfe vor mehr als zwei Wochen geflohen. Insgesamt gab es bereits mehr als 190 Tote.
Die Kämpfe hatten am 23. Mai begonnen, als Regierungstruppen versuchten, einen Anführer der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf feszunehmen. Der Versuch misslang. Die Rebellen holten sich Verstärkung von außerhalb hinzu. Nach Regierungsangaben sind darunter auch ausländische Dschihadisten.