Der Tag"Ich habe vor Angst geweint": So erlebte Andrea Kiewel den Angriff auf Israel
Die Moderatorin Andrea Kiewel fühlt sich mit Israel eng verbunden. "Als ich 2017 mit meinem jüngsten Sohn nach Israel gekommen bin, habe ich hier mein Herz in die Erde gepflanzt", erzählte sie einst. "Ich bin selbst jüdisch und liebe dieses Land so sehr, dass es zu meiner Heimat geworden ist." Jetzt erlebte die 58-Jährige bei dem Großangriff des Iran in dem Land eine Nacht des Schreckens. "Ich habe vor Angst geweint, mehr als einmal", sagte "Kiwi" der "Bild"-Zeitung. Seit Jahren lebt sie mit ihrem israelischen Lebensgefährten, einem ehemaligen Elitesoldaten, in Tel Aviv. "Ich wollte doch nicht sterben durch Raketen und Drohnen aus dem Iran", sagte sie in dem Interview.
Es sei "die längste Nacht meines Lebens" gewesen, erzählte "Kiwi" weiter. "Ich wünschte mir unaufhörlich, dass sie schnell vorbei sein möge und hatte zugleich Angst davor, dass dann alles vorbei ist." Die Raketennacht, die sie im Schutzraum ihres Hauses verbrachten, erlebten sie laut "Bild" als traumatisch: Sie hätten die ganze Nacht gewartet und kein Wort gesprochen. "Am Himmel über Tel Aviv war im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Die israelische Luftabwehr tat alles, um uns zu beschützen." In ihrer Angst habe ihr der Gedanke an ihre Mutter in Deutschland Kraft gegeben. "Meine Mama hat Montag Geburtstag. Sie wird 93. Das war mein Mantra: Am Montag werde ich mit meiner Mama feiern ..." Sie sei nach dieser schlimmen Nacht zwar "erschöpft", aber auch "unendlich erleichtert", dass "es dem Iran nicht gelang, uns zu zerstören".