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Der TagIdentitären-Schiff gerät im Mittelmeer in Seenot

11.08.2017, 13:24 Uhr
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Die "C-Star" im Hafen von Famagusta. (Foto: AP)

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung will mit dem Schiff "C-Star" Migranten im Mittelmeer abfangen und in ihre Heimatländer zurückbringen. Laut einer NGO bekommen sie nun aber selbst Probleme:

  • Die Organisation Sea-Eye, die Flüchtlinge in Seenot retten will, berichtet auf Facebook, die "C-Star" sei vor der libyschen Küste in Seenot geraten.

  • Ein Sprecher der europäischen EUNAVFOR MED Operation SOPHIA infomierte demnach am Freitagvormittag den Vorsitzenden von Sea-Eye e.V. davon, dass die "C-Star" mit einem Maschinenschaden manövrierunfähig sei und Hilfe benötige.

  • Der Kutter von Sea-Eye sei der "C-Star" am nächsten und nehme derzeit Kurs auf das Schiff der Identitären, heißt es weiter.

Es ist nicht das erste Problem der "C-Star". Das Schiff war zuvor vorübergehend im zyprischen Hafen Famagusta beschlagnahmt worden. Später wurde es vor der tunesischen Küste blockiert.

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