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Der Tag Illegale Ferienwohnungen - Berlin kassiert Millionen an Bußgeld

Wer in Berlin seine Wohnung als Ferienwohnung vermieten will, benötigt dafür seit 2014 eine Genehmigung - seit 2018 gilt das auch für diejenigen, die nur ein Zimmer an Touristen untervermieten wollen. Ob das tatsächlich der Zweckentfremdung des knappen Wohnraums in der Hauptstadt entgegenwirkt? Auf jeden Fall spült es Millionen in die öffentliche Kasse, denn seit der Verschärfung des Gesetzes haben die Berliner Bezirke gegen Anbieter ungenehmigter Ferienwohnungen Bußgelder in Millionenhöhe verhängt: Alleine in sieben Bezirken der Hauptstadt belief sich die Summe auf 3,4 Millionen Euro, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den zwölf Bezirksämtern hervorgeht, von denen neun geantwortet haben.

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Die meisten Bußgelder wurden in Friedrichshain-Kreuzberg verhängt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wer legal eine Wohnung oder ein Zimmer anbieten will, braucht eine Registriernummer. Sie sollen auf den Portalen den Nachweis liefern, ob es sich um ein legales Angebot handelt. Doch aus Sicht der Bezirke funktioniert das nach wie vor nur unzureichend. "Bedauerlicherweise veröffentlichen die Onlineportale die Angebote nach wie vor, auch ohne Angabe der Registriernummer", heißt es etwa vom Bezirksamt Mitte. Das größte Online-Portal in Berlin, Airbnb, weist die Kritik der Bezirke zurück und fordert vor allem ein Online-Verfahren zur Vergabe der Registriernummer. Ein solches Online-Verfahren gebe es etwa bereits in Hamburg. "Bereits einen Monat nach Inkrafttreten des digitalen Registrierungssystems wurden dort mehr Registrierungsnummern ausgestellt, als in Berlin innerhalb eines Jahres", hieß es weiter von Airbnb.

Quelle: ntv.de

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