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Der TagImmobilienpreis auf Nordseeinseln purzelt - Quadratmeter auf Sylt kostet "nur" 12.557 Euro

11.05.2026, 06:58 Uhr

"Ich will zurück nach Westerland" singen die Ärzte in ihrem Klassiker aus dem Jahr 1988. Als Ausflugsziel ist der Ort auf Sylt sicherlich für zahlreiche Menschen erschwinglich, als Wohnort hingegen kaum. Die Sehnsuchtsinsel vieler Deutscher ist einer der teuersten Flecken Deutschlands. Aber, die Preise für Immobilien sinken auch dort.

Ein Schnäppchen sind die Nordfriesischen Inseln auch weiterhin nicht. Im ersten Quartal muss man auf Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm im Schnitt 9922 Euro pro Quadratmeter berappen. Das sind allerdings knapp 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie es im Küstenreport der Maklerfirma Von Poll Immobilien heißt. Dabei sind die Unterschiede der Inseln teils erheblich. So liegt der Preis pro Quadratmeter auf besagtem Sylt mit im Schnitt 12.557 Euro deutlich höher. Allerdings sinken auch dort die Preise, aber nur um etwa 1,5 Prozent.

Wer Nordseeromantik genießen, es aber günstiger haben möchte, der ist vielleicht auf den ostfriesischen Inseln erfolgreich. Auf Juist, Langeoog oder Norderney werden im Schnitt 8294 Euro pro Quadratmeter fällig - und damit 5,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auf dem Festland sind die Preise im Vergleich dazu ja geradezu günstig: Im Kreis Nordfriesland - dort befindet sich unter anderem das beliebte Sankt Peter-Ording - gibt es ein Haus für durchschnittlich knapp 2500 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten war es dem Report zufolge mit etwa 1900 Euro pro Quadratmeter im Landkreis Wesermarsch und in Bremerhaven.

Quelle: ntv.de