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Der TagIn Berlin brennen wieder die Autos - Politik uneins

05.07.2016, 11:07 Uhr

Linksautonome Brandstifter halten wieder Autobesitzer in der Hauptstadt in Atem. In den Wochen hat jede Nacht irgendwo ein Fahrzeug gebrannt. Hintergrund ist die Räumung eines besetzten Hauses im Berliner Stadtteil Friedrichshain am 22. Juni. Doch die Politik ist sich nicht einig, wie sie mit dem Problem umgehen soll. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller von der SPD setzt auf Gespräche, Innensenator Frank Henkel, (CDU und möglicher Bürgermeisterkandidat) eher nicht. "Ich stelle mir nur für eine Sekunde vor, es gäbe in unserer Stadt eine Straße, in der militante Rechte unsere Polizisten von Dächern mit Steinen angreifen würden. (...) Ich stelle mir vor, Rechtsextreme würden in unserer Stadt auf Polizeieinsätze mit stadtweitem Terror in der Nacht reagieren." Henkels Fazit: "Niemand würde auf die Idee kommen, mit solchen Extremisten zu verhandeln, eine Deeskalation einzufordern, ihnen vielleicht sogar Immobilien anzubieten. Zum Glück", so Henkel in einer Mitteilung.

Quelle: ntv.de