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Der TagInterne Fahndungen der Polizei tauchen in Neonazi-Chats auf

15.02.2021, 20:41 Uhr
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Bilder, die um die Welt gingen: Ein Mob versuchte im August 2020, in den Berliner Reichstag zu stürmen. (Foto: imago images/JeanMW)

Wegen der Belagerung der Reichtagstreppe fahndet die Berliner Polizei auch in ihren eigenen Reihen. Interne Fahndungsaufrufe sind jetzt allerdings ungewollt öffentlich geworden - in rechtsextremen Chats beim Messengerdienst Telegram. Das berichtet "Der Spiegel". Die vertraulichen Informationen wird sehr wahrscheinlich jemand aus den Reihen der Polizei weitergegeben haben. "Ja, es muss tatsächlich jemand aus der Berliner Polizei geleakt haben", zitiert das Magazin eine Polizeisprecherin. Dem Bericht zufolge gelangten die Infos von dem Neonazi-Chat in weitere der "Querdenken"-Szene nahestehende Chats.

Im August 2020 hatten Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsmythen und aus der rechtsextremen Szene versucht, am Rande einer Demo gegen Corona-Maßnahmen in Berlin ins Reichstagsgebäude zu gelangen. Der Mob wurde allerdings auf der Treppe von Polizisten gestoppt und mithilfe weiterer Sicherheitskräfte zurückgedrängt.

Quelle: ntv.de