Der Tag

Der Tag Iran macht sich ehrlich und darf in der UN-Vollversammlung wieder abstimmen

Sechs Monate hat es gedauert, bis der Iran seine Schulden in Höhe von 16,2 Millionen Dollar bei den Vereinten Nationen beglichen hat. Aus diesem Grund hatte der Staat im Januar sein Stimmrecht in der UN-Vollversammlung verloren. Nach Artikel 19 der UN-Charta dürfen die Schulden eines Landes bei den Vereinten Nationen nicht gleich oder größer sein, wie die Schulden der vergangenen zwei Jahre. Das war aber der Fall, so dass Iran sein Stimmrecht zeitweise einbüßte. Der iranische Botschafter machte die schweren Sanktionen der USA gegen sein Land für die Verzögerung verantwortlich. Der Zugang zum internationalen Finanzsystem sei erschwert. Aus diesem Grund kam die Zahlung offenbar auch aus Südkorea. Am Ende zählt: Die Schulden sind passé und Iran durfte direkt über die fünf nicht-ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat mitentscheiden. Das wurden am Ende: die Vereinigte Arabischen Emirate, Brasilien, Albanien, Gabun und Ghana.

Quelle: ntv.de

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