Der TagIran richtet angeblichen Israel-Spion hin
Die Behörden im Iran haben einen wegen angeblicher Spionage für Israel zum Tode verurteilten Mann hingerichtet. Der wegen "Weitergabe von Informationen an einen Mossad-Agenten" verurteilte Hamidresa Sabet Esmailpur wurde am Morgen gehängt, wie die iranische Justiz-Website Misan berichtet. Esmailpur war demnach im April 2025 wegen des Vorwurfs der Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad festgenommen worden.
Laut Misan wurde Esmailpur verurteilt, weil er Informationen an den Mossad weitergegeben und Ausrüstung gekauft habe, um Israel bei der Ausführung von "Sabotageaktionen" an iranischen Raketenstellungen zu helfen. Zudem wurde ihm demnach zur Last gelegt, mit Sprengstoff bestückte Autos transportiert zu haben. Menschenrechtsorganisationen äußern sich seit Langem besorgt darüber, dass im Iran unschuldige Menschen auf der Grundlage von unter Folter erzwungenen Geständnissen hingerichtet werden. Nach Angaben von NGOs wurden nach dem zwölf Tage dauernden Krieg zwischen Israel und dem Iran im vergangenen Juni zwölf Menschen wegen ähnlicher Vorwürfe hingerichtet.