Der TagJapan scheitert mit Aufräum-Aktion im Weltraum
Seit rund 50 Jahren fliegen Menschen ins All und dort machen sie das Gleiche wie auf der Erde: Müll hinterlassen. Es soll mittlerweile 100 Millionen alter Raketen- und Satellitenteile geben, die die Erde umkreisen und neue Raumschiffe gefährden. Herumfliegende Trümmer könnten Lecks in die Außenwände schlagen. Nun hat Japan versucht, ein wenig klar Schiff in den unendlichen Weiten zu machen.
Astronauten wollten ein 700 Meter langes elektromagnetisches Kabel aufspannen, um Weltraumtrümmer in Richtung Erde zu lenken, wo sie in der Atmosphäre verglühen sollten, wie BBC und "Guardian" berichten.
Doch die Mission ging schief - das Kabel löste sich offenbar nicht aus seiner Verankerung. Heute ist das Frachtraumschiff, das im Dezember zur Raumstation ISS gestartet war, wieder zur Erde zurückgekehrt.