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Der TagJapans neuer Ministerpräsident versendet heikle Opfergabe

17.10.2021, 08:57 Uhr

Ein Baum könnte für diplomatische Verstimmungen in Ostasien sorgen: Japans neuer Ministerpräsident Fumio Kishida hat nämlich einen "Masakaki"-Baum unter seinem Namen an den umstrittenen Yasukuni-Schrein geschickt. Der Schrein ist rund 2,5 Millionen japanischen Kriegstoten geweiht, darunter allerdings auch verurteilte Kriegsverbrecher. Besuche von japanischen Politikern an dem Schrein sorgen daher regelmäßig für große Verärgerung in China und Südkorea, die im Zweiten Weltkrieg von Japan besetzt worden waren. Sie sehen in dem Schrein ein Symbol des japanischen Militarismus.

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Ministerpräsidenten vermieden zuletzt Besuche des Yasukuni-Schreins. (Foto: picture alliance / Kyodo)

Quelle: ntv.de