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Der TagJede siebte Schwangere raucht weiter

20.07.2020, 19:57 Uhr
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Vor allem Frauen mit niedrigem Bildungsniveau hören in der Schwangerschaft nicht auf zu rauchen. (Foto: imago images/Panthermedia)

Schwangerschaften bringen Frauen einer Studie zufolge in einem deutlich größeren Maß vom Rauchen weg als bisher angenommen. So rauchen auch 18 Jahre nach der Geburt des ersten Kinds Mütter seltener als vergleichbare Frauen ohne Kinder. Das ergab eine Untersuchung des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings ergab die Studie auch, dass immer noch jede siebte Schwangere nach dem vierten Monat der Schwangerschaft rauche. Dies sei besonders häufig bei Frauen mit einem niedrigen Bildungsniveau der Fall. Studienautorin Katja Görlitz nannte dies "alarmierend".

  • Der Studie zufolge hörten viele Frauen schon mit dem Entschluss, Nachwuchs bekommen zu wollen, mit dem Rauchen auf. Deshalb sinke der Raucheranteil der Frauen schon einige Jahre vor der ersten Geburt signifikant.

  • Im Jahr der Geburt hatten 60 Prozent der Frauen, die vier Jahre vor der Geburt noch Raucherinnen waren, damit aufgehört.

  • Im zweiten Drittel einer Schwangerschaft sei das Aufhören am stärksten verbreitet, die Zahl der rauchenden Frauen sinke in dieser Phase um 75 Prozent.