Der TagJetski-Fahrer auf Mittelmeer erschossen
Eigentlich wollte der Marokkaner Mohammed Kissi nur mit ein paar Freunden und seinem Bruder Bilal Jetski fahren - am Ende ist sein Bruder tot. Die algerischen Behörden haben ihn laut Kissi erschossen. Er und vier weitere Männer seien in der Nähe des marokkanischen Küstenortes Saidia an der Grenze zu Algerien mit Jetskis auf dem Meer unterwegs gewesen und hätten dabei die Orientierung verloren, erzählt er. Nach Einbruch der Dunkelheit habe sich ein Schiff der algerischen Behörden genähert. Von dort sei auf die Gruppe geschossen worden.
Neben Bilal, der auch die französische Staatsbürgerschaft hat, soll ein weiterer Mann getötet worden sein. Ein weiteres Mitglied der Gruppe hätten die algerischen Behörden festgenommen. Er selbst habe den Vorfall überlebt und sei mit einem zweiten Mann nach Hause zurückgekehrt. Die marokkanischen Behörden erklärten zu den Angaben auf Anfrage, sie könnten nichts zu dem Fall sagen, da es sich um eine juristische Angelegenheit handele. Das französische Außenministerium teilt mit, es habe vom Tod eines seiner Staatsangehörigen und der Festnahme eines anderen in Algerien erfahren. Man stehe in Kontakt mit den Familien und den Behörden in Marokko und Algerien.