Der TagJimmy Carters Sarg im Kapitol aufgebahrt

In Washington haben die Menschen eine letzte Gelegenheit, sich vom verstorbenen ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter zu verabschieden. Sein Sarg ist im Kapitol aufgebahrt worden. In der Rotunde des Gebäudes versammelten sich Trauernde. Begonnen hatten die Trauerfeierlichkeiten in Carters Heimatbundesstaat Georgia. Auch dort konnten die Menschen Lebewohl sagen. Gestern wurde sein Leichnam in die Hauptstadt geflogen. Der Sarg wurde auf einem von Pferden gezogenen Wagen zum Kapitol gebracht. Morgen folgt eine große Trauerfeier in Washington, bei der der scheidende Präsident Joe Biden eine Rede halten wird. Auch alle vier noch lebenden Ex-Präsidenten Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump werden erwartet. Anschließend wird der Leichnam in Carters Heimatort Plains in Georgia beigesetzt. Der Demokrat wurde 100 Jahre alt. Im Weißen Haus saß er von 1977 bis 1981. Nach seiner Präsidentschaft gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rosalynn in Atlanta das Carter Center zur Förderung von Demokratie, Menschenrechten und wirtschaftlicher Entwicklung. 2002 wurde er für sein humanitäres Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.