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Der TagJuncker beschneidet Privilegien von Vorgänger Barroso

12.09.2016, 08:14 Uhr

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Barroso und Juncker (Foto: picture alliance / dpa)

Ex-Spitzenpolitikern steht die Welt offen. Oft winken lukrative Jobs, für die sie sich ihrer guten Kontakte bedienen können. So ähnlich hat sich auch José Manuel Barroso sein Leben nach der EU-Kommissionspräsidentschaft eingerichtet. Das missfällt Nachfolger Jean-Claude Juncker:

  • Juncker entzieht laut "Süddeutscher Zeitung" Barroso den privilegierten Zugang zur EU-Kommission, der dem Portugiesen eigentlich zusteht.

  • Der Schritt sei eine Reaktion auf Barrosos Engagement bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, das Empörung ausgelöst hatte.

  • Für Ärger hatte das vor allem in Frankreich gesorgt: Dass ein Ex-Spitzenmann der EU ausgerechnet bei einer großen Bank aus den USA anheuere, sei "skandalös", so die Sozialisten.

Quelle: ntv.de