Der TagJustiz-Flüchtiger wird bei Verkehrskontrolle erwischt - mit Leiche im Kofferraum
Bei einer Polizeikontrolle eines mutmaßlichen Holocaust-Leugners in Österreich ist seine tote Ehefrau im Kofferraum seines Fahrzeuges entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft in Linz gehe davon aus, dass die Frau eines natürlichen Todes gestorben ist. Ein recht bizarres Ende einer Fahndung. Die Polizei suchte den 39-Jährigen, weil er die Corona-Maßnahmen mit dem Holocaust verglichen hat. Als der Mann mit seinen Kindern in eine Kontrolle geriet, sagte er, dass er wisse, dass nach ihm gesucht werde, dass er keinen Führerschein habe und sich eine Leiche in seinem Kofferraum befinde, erzählt der zuständige Polizeichef.
Bei der Toten handelte es sich um die 38-jährige Ehefrau des Mannes, die nach dessen Angaben wenige Stunden zuvor an einer Krebserkrankung gestorben war. Laut den Behördenvertretern hatte der Mann offenbar vor, die Verstorbene selbst zu beerdigen. Über den Gesuchten wurde wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen das NS-Verbotsgesetz Untersuchungshaft verhängt. Außerdem läuft gegen ihn nun auch ein Verfahren wegen mutmaßlicher Störung der Totenruhe. Die drei Kinder wurden bei Verwandten untergebracht.