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Der TagKampagne rettet fünf Löwen in Neuseeland vor Einschläferung

03.03.2026, 06:03 Uhr

Gute Nachrichten für fünf Löwen in Neuseeland: Die Raubkatzen sollten nach der Schließung des Kamo Wildlife Sanctuary im Norden des Landes eigentlich eingeschläfert werden. Die Betreiber, denen die finanziellen Mittel ausgegangen waren, hatten keine andere Wahl mehr gesehen - zwei Löwen waren im November bereits getötet worden. Dank einer Kampagne gelang nun die Rettung für die verbliebenen Tiere.

Eine Gruppe von Tierfreunden und Geldgebern namens "Lionhearts Project" hat das Gelände nach eigenen Angaben gekauft und in ein privates Altersrefugium umgewandelt. "Keine Shows mehr. Keine Menschenmassen mehr. Nur noch Ruhe, Würde und die beste Altersversorgung, die sich ein Löwe wünschen kann", hieß es in einer Mitteilung. Das Kamo Wildlife Sanctuary, rund 150 Kilometer nördlich von Auckland, war einst durch die TV-Serie "The Lion Man" bekanntgeworden. Gegründet wurde der Tierpark vom neuseeländischen Tiertrainer Craig Busch, der später der Tierquälerei beschuldigt wurde. Über die Jahre sorgte der Park, in dem nur Raubkatzen lebten, immer wieder für Schlagzeilen - durch Finanzprobleme, Sicherheitsmängel und 2009 durch den Tod eines Pflegers, der von einem weißen Tiger angegriffen wurde.

Quelle: ntv.de