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Der Tag Kampf gegen Muschel-Invasion im Bodensee kostet Millionen

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Das bis zu 40 Millimeter große Tier setzt sich in den technischen Anlagen zur Wasserversorgung am Bodensee fest.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Quagga-Muschel ist eigentlich im Schwarzen Meer beheimatet. Doch irgendwie, man weiß nicht genau wie, ist sie in den Bodensee gelangt. Und dort sorgt sie seit rund drei Jahren für Ärger. Denn das kleine Weichtier scheint sich dort äußerst wohl zu fühlen - und breitet sich massenhaft aus.

Nun soll verhindert werden, dass sich die Muschel auch im Trinkwassernetz verbreitet. Das soll laut dem Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung unter anderem mithilfe von Ozon geschehen, das die Larven der Quagga-Muschel abtötet. Sandfilter entfernten sie dann aus dem Wasser.

Billig ist das nicht: "Wir gehen nach dem heutigen, noch sehr frühen Stand der Planung von Investitionen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages aus", sagte ein Sprecherin des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung.

Quelle: ntv.de