Der TagKampfmittelräumdienst an Ostseestrand gefordert - Gefahr lauert auch an Nordsee
Ein Klumpen weißen Phosphors hat sich auf einem Steg der Seebadeanstalt Heikendorf an der Kieler Förde selbst entzündet. Wie das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein mitteilt, wurde der Kampfmittelräumdienst am Sonntagnachmittag gegen 16.45 Uhr alarmiert und beseitigte den Klumpen von der Größe eines Tennisballs fachgerecht.
Es wird vermutet, dass eine Möwe den Phosphorklumpen aus dem Wasser gefischt und auf dem Steg fallen gelassen hatte. Bis zum Eintreffen der Experten wurde der brennende Phosphor zurück ins Wasser geworfen. Verletzt wurde niemand.
Der Kampfmittelräumdienst warnt in diesem Zusammenhang erneut vor angeschwemmtem weißem Phosphor an Nord- und Ostseestränden. Die meist aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Überreste können Bernstein ähneln und sich beim Trocknen selbst entzünden. Dabei entstehen schwer löschbare Brände, die schwere Verbrennungen und giftige Dämpfe verursachen können.