Der TagKanadischer Indianer-Häuptling sagt Prinz William ab
Es sollte eine schöne Zeremonie werden: Bei ihrem Besuch in Kanada wollten Prinz William und seine Frau Kate eine Geste der Versöhnung mit den Ureinwohnern Nordamerikas vollführen. Doch einer ihrer einflussreichsten Führer hat wenig Lust, dabeizusein, wie die britische Zeitung "Guardian" berichtet. Die Veranstaltung sei nichts als eine "öffentliche Scharade", sagte der Große Häuptling Stewart Phillip von der Vereinigung Indianischer Häuptlinge British Columbias. Und: "Aussöhnung muss mehr bieten als leere symbolische Gesten." William möchte am Abend in der Provinzhauptstadt Victoria einen mit indianischen Motiven verzierten Ring auf einen schwarzen Stab, den sog. "Black Rod" aufsetzen. Der wurde zum Thronjubiläum der Queen vor vier Jahren erstellt. Drei Ringe sind bereits darauf: Einer repräsentiert Kanada, einer die Provinz British Columbia und einer das Vereinigte Königreich. Der vierte Ring soll die Ureinwohner vertreten. Stewart Philip sollte ihm eigentlich den Ring reichen.