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Der TagKaum Hoffnung auf Überlebende nach Grubenunglück
04.05.2017, 08:52 Uhr
Sie starben beim Versuch, ihre verschütteten Kollegen zu retten:
Bei einem Unglück in einem iranischen Kohlebergwerk sind mindestens 21 Arbeiter ums Leben gekommen. Nach einer Gasexplosion waren zunächst 14 Menschen in mehr als 1000 Meter Tiefe verschüttetet worden, wie die Behörden in der nördlichen Provinz Golestan mitteilten. Die 21 Kollegen hatten sich auf den Weg gemacht, um sie zu bergen.
Die Leichen der 21 Arbeiter seien nun 600 Meter unter der Erde gefunden worden, sagte der Leiter des Katastrophenschutzes in Golestan, Sadegh-Ali Moghadam. Die Suche nach den Verschütteten, die in 1000 bis 1500 Metern Tiefe festsaßen, dauere an. Für sie bestehe aber kaum noch Hoffnung.