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Der TagKein Geld mehr für Kriegsgefangenen-Dokumentation
27.02.2015, 16:33 Uhr
Rund drei Millionen Rotarmisten ließen die Deutschen im dritten Reich verhungern, erfrieren oder ließen sie auf andere Weise sterben. Wenn Angehörige der sowjetischen Kriegsgefangenen Informationen über ihre gestorbenen Verwandten bekommen wollten, konnten sie diese bisher bei der Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten bekommen, das berichtet der "Spiegel".
Doch der Dokumentationsstelle wurden nun die Mittel gestrichen.
Seit Wochen bleiben die Anfragen unbeantwortet.
Schon 2012 hatte die schwarz-gelbe Koalition entschieden, die Finanzierung einzustellen. Nach Auskunft der Stiftung kostet der Unterhalt der Datenbank 200.000 Euro im Jahr.