Der TagKind von Fifa-Funktionär zwei Millionen überwiesen?

Bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften nach Russland und Katar soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Der Fifa-Chefermittler Michael Garcia hatte diese Vorwürfe schon vor zweieinhalb Jahren untersucht. Sein 400 Seiten starker Bericht wurde aber nie veröffentlicht. Was die "Bild"-Zeitung nun daraus zitiert, lässt aufhorchen:
Garcia schrieb demnach, dass drei stimmberechtigte Fifa-Exekutivmitglieder vor der Abstimmung auf Kosten des katarischen Fußballverbandes in einem Privatflieger zu einer Party nach Rio de Janeiro flogen.
Außerdem sollen zwei Millionen Dollar auf das Konto der zehnjährigen Tochter eines Fifa-Funktionärs überwiesen worden sein.
Garcia war der Vorsitzende der ermittelnden Kammer der Fifa-Ethikkommission. Er trat zurück, als die Fifa-Spitze um Präsident Blatter entschieden hatte, den Bericht nicht zu veröffentlichen.