Der TagKleintransporter bei Hannover gestoppt - mit tierischer Überraschung
Eine zufällige Kontrolle auf der A2 bei Hannover hat dazu geführt, dass die Polizei in einem Kleintransporter 37 Tiere entdeckte. Aber dafür brauchte es mehrere Anläufe. Laut Polizei nahmen sie am Vortag zunächst den Transporter auf einer Rastanlage genauer unter die Lupe und stellten zunächst eine massive Überladung von etwa einer Tonne fest. Daraufhin warfen sie einen Blick auf die Ladefläche, wo sie hinter der Hecktür auf einen Esel stießen. Dahinter waren Elektrogeräte und Kisten. In einigen Kisten entdeckten die Beamten zudem mehrere Vögel, weshalb sie das Veterinäramt verständigten und die kurzfristige Unterbringung des Esels sowie der Vögel in einer Pferdepension und einem Tierheim organisierten.
Erst beim Tierheim wurde das Gespann dann komplett entladen. Nur dadurch kam das ganze Ausmaß des wenig fachgerechten Transports ans Licht: Am Ende fanden sich im Innern neben dem Esel jeweils zwei Kronenkraniche, Schneeeulen, Perlhühner, Wasserschweine und Fasane sowie je vier Höckerschwäne und Stinktiere. Dazu kamen noch 18 Enten. In Absprache mit dem Veterinäramt nahm das Tierheim spontan sämtliche "Passagiere" in Obhut. Dokumente konnte der Fahrer lediglich für den Esel und zwei Schneeeulen vorweisen.