Der TagKlimawandel: Kanadas Westen erlebt drittes Wetterextrem des Jahres

Kanadas Westen ist in diesem Jahr zum dritten Mal in den Schlagzeilen, mit einem Wetterextrem beziehungsweise Temperaturrekord - und die sollen alle menschengemacht sein: In Penticton, einer Stadt im Zentrum der Provinz British Columbia, wurde eine Winter-Höchsttemperatur von 22,5 Grad Celsius gemessen. "Das ist ein Rekord, oder besser gesagt, es ist rekordverdächtig", sagte der Meteorologe Armel Castellan von der Wetterbehörde Environment Canada.
Über die gleiche Provinz ist wegen zwei anderer Wetterextreme in diesem Jahr schon berichtet worden: Im vergangenen Sommer wurde in der Stadt Lytton - wenige Hundert Kilometer von Penticton entfernt - zunächst ein neuer kanadischer Hitzerekord von 49,6 Grad Celsius aufgestellt. Bei der historischen Hitzewelle, die ebenfalls auf den Klimawandel zurückzuführen sein soll, kamen in der gesamten Provinz Hunderte Menschen ums Leben. Vor wenigen Wochen kam es dann zu schweren Regenfällen, die in der Provinz zu katastrophalen Überschwemmungen geführt haben und die von den Behörden ebenfalls mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden.