Der Tag

Der TagKlinikärzte behandeln teils nur aus Kostengründen

06.11.2017, 19:27 Uhr

Irgendwie geahnt hat man das schon, nun bestätigt eine neue Studie den Verdacht: In Deutschlands Krankenhäusern steht nicht immer das Wohl des Patienten an erster Stelle. Aus Kostengründen würden Menschen in einigen Fällen auch dann behandelt, wenn es keinen medizinischen Grund dafür gebe. Die Studie, die von zwei Medizinern selbst finanziert wurde, legt nahe, dass ärztliche Entscheidungen durch betriebswirtschaftliche Vorgaben beeinflusst werden.

Demnach bieten Ärzte zum Beispiel eher gewinnbringende Behandlungsverfahren an - egal, ob sie auch erfolgversprechender sind. Aber auch Entscheidungen über Aufnahme, Behandlungsart und Entlassung eines Patienten würden unter Kostendruck getroffen - und fielen damit häufig anders aus, als allein unter medizinischen Gesichtspunkten.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.