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Der TagKlöckner rückt dem Borkenkäfer auf die Pelle

25.09.2019, 14:54 Uhr

Die deutschen Wälder leiden unter Trockenheit – und dem Borkenkäfer. Bundesagrarministerin Julia Klöckner will nun ordentlich Geld in die Hand nehmen, um dem beizukommen. Von Bundesseite sind nach jetzigem Verhandlungsstand in der Regierung zusätzliche 547 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren zu erwarten, wie die CDU-Politikerin bei einem "Nationalen Waldgipfel" ihres Ministeriums in Berlin sagte.

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Auch in ihrem Wald zu finden: der Borkenkäfer. (Foto: imago images / Steffen Schellhorn)

Dazu sollten ergänzende Mittel der Länder fließen, so dass insgesamt bis zu 800 Millionen Euro zusammenkommen können. Klöckner sprach von einem "Krisengipfel", da mehr als 180.000 Hektar geschädigte Fläche wieder aufgeforstet werden müssten - das seien mehr als 250.000 Fußballfelder. Im April war noch von 110.000 Hektar betroffener Fläche ausgegangen worden. Die Ministerin betonte, es gehe nicht darum, dass der Bund Schäden ersetze, sondern Hilfen bei der Wiederaufforstung und einer besseren Anpassung an den Klimawandel.