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Der TagKölner Großbordell Pascha ist pleite
03.09.2020, 09:13 Uhr
Wir bleiben nachrichtlich in der Domstadt am Rhein: Das Kölner Bordell Pascha ist Berichten zufolge pleite. Wie unter anderem der "Express" meldet, hat Europas größtes Laufhaus aufgrund des Prostitutionsverbotes wegen der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet.
"Es ist irgendwie unvorstellbar. Wir sind am Ende", sagte Geschäftsführer Armin Lobscheid der Zeitung. Die laufenden Kosten für das zehnstöckige Haus mit 60 Angestellten wie Handwerker, Köchen, Friseur, Elektriker, Masseur, Reinigungskräften oder Sicherheitsleuten seien zu hoch gewesen.
Das zehnstöckige Haus hat insgesamt 126 Appartements, die in der Vergangenheit von rund 150 Frauen gemietet wurden. Was mit dem Hochhaus nun geschehen soll, ist noch offen.