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Der TagKönigspinguine müssen näher an den Südpol

27.02.2018, 10:33 Uhr
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(Foto: Page Chichester)

Die Königspinguine sind im Moment vermutlich die einzigen, denen es irgendwie zu warm ist - außer Leuten, die gerade die Heizung auf zehn gedreht haben und nun im T-Shirt auf dem Sofa liegen. Schämen Sie sich! Denn Sie tragen durch die Gas- und Kohleverbrennung in ihrem nahegelegenen Kraftwerk (das Sie mit Wärme versorgt) zum Klimawandel bei. Womit wir wieder bei den Königspinguinen wären. Die werden von den steigenden Temperaturen bedroht. Rund 70 Prozent ihrer Kolonien sind in Gefahr, heißt es in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change".

  • Die Tiere müssen demnach in südlichere und damit kältere Gebiete der Antarktis umziehen. Es gebe aber im Südpolarmeer nur wenige Inseln, die für Pinguinkolonien geeignet seien, schreiben die Forscher.

  • Es werde sicherlich Verluste geben, weitreichende Schutzmaßnahmen seien nötig. Der Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) ist nach dem Kaiserpinguin die größte Pinguinart. Den derzeitigen Bestand gibt die Studie mit 1,6 Millionen Brutpaaren an.