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Der TagKreml entschuldigt sich bei "Süddeutscher Zeitung"

15.04.2016, 12:31 Uhr

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Dmitri Peskow (Foto: imago/ITAR-TASS)

Der Kreml entschuldigt sich für falsche Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu den Eigentümern der "Süddeutschen Zeitung".

  • Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es sei seine Schuld gewesen beziehungsweise derjenigen, die dem Präsidenten Informationen für seinen jährlichen "Direkten Draht" mit der Bevölkerung zugeliefert hätten.

  • "Wir entschuldigen uns bei dem Verlag", sagte Peskow in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Bei der Veranstaltung am Vortag hatte Putin der "Süddeutschen Zeitung" vorgeworfen, dass die Enthüllungen in den "Panama Papers" aus den USA gesteuert seien. Er sagte, die Zeitung gehöre über eine Holding der US-Investmentbank Goldman Sachs.

  • Das Traditionsblatt aus München widersprach. "Die Süddeutsche Zeitung gehört weder direkt noch indirekt zu Goldman Sachs", sagte Geschäftsführer Stefan Hilscher. Die Zeitung sei eine 100-prozentige Tochter des Süddeutschen Verlags, der mehrheitlich zur Südwestdeutschen Medienholding gehöre.

Quelle: ntv.de