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Der TagKriminalfall aus Antike aufgeklärt?

08.09.2017, 13:41 Uhr
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An dieser Ausgrabungsstelle in Remagen wurden die Knochen getroffen. (Foto: dpa)

Archäologen sind in Remagen womöglich einem 2000 Jahre alten Mord auf die Spur gekommen.

  • In einer römischen Müllgrube seien menschliche Ober- und Unterschenkelknochen sowie Fußknochen gefunden worden, teilte der Leiter der Außenstelle Koblenz der Landesarchäologie, Peter Henrich, mit.

  • "Der Rest des Skelettes fehlt." Da die Römer ihre Toten stets außerhalb ihrer Siedlungen in Gräberfeldern bestattet hätten, dränge sich der Verdacht eines Verbrechens auf: "Hat jemand eine Leiche zerteilt und entsorgt?" Aber auch ein Unfall sei denkbar.

  • Weitere Forschungen sollen laut Henrich mehr Klarheit bringen. "Römische Morde sind beispielsweise auch schon in der Pfalz und in Baden-Württemberg festgestellt worden."

Nur der Täter wird wahrscheinlich nicht mehr gefunden werden. Da sind die Würfel gefallen.