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Der TagKrise am Bau vorbei? Immobilienpreise machen Hoffnung

25.03.2026, 09:10 Uhr

Wohnimmobilien in Deutschland haben sich 2025 nach zuvor zwei Jahren in Folge mit Preisrückgängen erstmals wieder verteuert. Sie kosteten durchschnittlich 3,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war der erste Anstieg seit 2022. Steigende Zinsen, teure Materialien und höhere Lebenshaltungskosten hatten damals den jahrelangen Boom am Immobilienmarkt beendet. Dadurch brachen die Preise 2023 um 8,4 Prozent ein, 2024 um 1,5 Prozent. 2022 waren sie noch um 6,1 Prozent gestiegen.

Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten 4,8 Prozent mehr. In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 Prozent zum Vorjahresquartal.

Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt mit 3,2 Prozent am stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 Prozent in den kreisfreien Großstädten. In den sieben größten Städten kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: ntv.de