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Der TagKuba hofft auf Kohle von Exil-Kubanern

16.03.2026, 16:56 Uhr

Das krisengeschüttelte Kuba will in einem potenziell weitreichenden Schritt kubanischstämmigen Unternehmern in den USA geschäftliche Aktivitäten in dem kommunistisch regierten Karibikstaat erlauben. Kuba sei zu Handelsbeziehungen mit US-Unternehmen sowie mit "in den USA lebenden Kubanern und ihren Nachkommen" bereit, sagte Außenhandelsminister Oscar Pérez-Oliva in einem Interview des US-Senders NBC. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag zum wiederholten Male ein Abkommen mit Kuba in Aussicht gestellt - ohne allerdings zu konkretisieren, auf welche Themen sich dieses beziehen soll.

Der nur etwa 145 Kilometer von der Südspitze des US-Bundesstaats Florida entfernte Karibikstaat unterliegt seit 1962 einem US-Wirtschaftsembargo. Durch das Embargo sind US-Investitionen in Kuba bislang weitgehend untersagt. Kuba wiederum ist mit einem Großteil der kubanischen Gemeinde in den USA bislang verfeindet. Diese politisch einflussreiche Gemeinde hat ihr Zentrum im Süden von Florida, einem bei US-Präsidenten- und Kongresswahlen besonders wichtigen Bundesstaat.

Quelle: ntv.de