Der TagLabour-Politikerin über Johnson: "Es tut ihm leid, dass er erwischt wurde"
In der "Partygate"-Affäre wirft die Opposition dem britischen Premierminister Boris Johnson vor, die Schuld für Regelbrüche in der Downing Street auf andere abzuschieben. "Seine volle Verantwortung besteht darin, dass er die Verantwortung an rangniedrigere Mitarbeiter abgetreten hat, die mit einer Geldstrafe belegt wurden und die für das, was unter seiner Regierung, unter seiner Führung vor sich ging, die Schuld auf sich genommen haben", sagt die Labour-Politikerin Lisa Nandy der BBC. "Es tut ihm nicht leid, dass er es getan hat, es tut ihm leid, dass er erwischt wurde." Johnson hatte am Vortag angekündigt, er übernehme die volle Verantwortung für die Lockdown-Feiern im Regierungssitz. Zugleich distanzierte er sich von den Vorfällen. Die "Arbeitstreffen", als die er die Veranstaltungen eingeschätzt habe, seien erst aus dem Ruder gelaufen, nachdem er gegangen sei.