Der TagLaschet: Deutschland steht fest an Israels Seite
In den sozialen Netzwerken wird Armin Laschet, dem Kanzlerkandidaten der Union, seit Tagen vorgeworfen, sich nicht zum zugespitzten Nahost-Konflikt geäußert zu haben. Nach Angriffen auf Synagogen in Münster und Bonn holt der NRW-Ministerpräsident nach:
"Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung haben in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen keinen Platz. Wir dulden weder antijüdische Polemik, wir dulden keine Gewalt, wir dulden keinen Antisemitismus - nicht auf unseren Straßen, nicht auf unseren Schulhöfen, nicht im Internet", sagte Laschet.
Heute Nacht waren vor Synagogen in Münster und Bonn israelische Flaggen angezündet worden. Die Landesregierung habe daraufhin unverzüglich zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen, sagte Laschet. "Wir haben den Schutz an allen herausragenden jüdischen Orten noch einmal erhöht."
Laschet forderte ein sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten. Die Hamas müsse ihre "abscheulichen Angriffe auf die Zivilbevölkerung" in Israel auf der Stelle stoppen. Deutschland stehe fest an der Seite Israels.